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March 27, 2009

Die Twitter Wahrheit

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Göttingen: Einem Bettler wurde Hartz IV gekürzt

In Göttingen wurde einem Hartz-IV-Empänger seine Sozialhilfe um 120 Euro gekürzt, weil er sich Geld erbettelt hat. Ein Angestellter der Hartz-IV-Behörde hatte den Mann beim Betteln beobachtet.

Armut in Lübeck
Creative Commons License photo credit: jphintze

Die Behörde argumentiert damit, dass es sich bei dem erbettelten Geld um ein regelmäßiges Einkommen handelt. Die Höhe der Kürzung ergibt sich aus Schätzungen des Mitarbeiters. Der Bettler wurde vom Mitarbeiter mehrmals beim Betteln in der Stadt gesehen.

“So weit unten waren wir noch nie”, kommentiert ein Sprecher der Paritätischen Wohlfahrtsverband diese Angelegenheit und kündigt eine rechtliche Überprüfung an.

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Hansestadt Lübeck: Naziaufmarsch im Norden am 28. März

Filed under: Allgemein — Tags: , , , , , , , — avanzar @ 12:12 pm

Für den 28.März erwartet Lübeck zum vierten Mal in Folge den einzigen regelmäßigen Naziaufmarsch im Norden Deutschlands. Während die Vorbereitungen auf allen Seiten mittlerweile etwas hektischer geworden sind, zeigen sich nach der erfolgreichen Behinderung der Nazi-„Mahnwache“ vom letzten Samstag weitere Vorfelderfolge für die antifaschistische Bewegung.

1. Mai Antifa-Aktion gegen Nazis in Ruesselsheim (05)
Creative Commons License photo credit: antinazi koordination ffm

Die Luft ist für Nazis im Moment recht dünn in Lübeck. So fanden in den letzten eineinhalb Wochen nicht nur 12 (!) antifaschistische Infostände von bürgerlichen und linken Gruppen in der Lübecker Innenstadt statt, es gab auch eine Anwohner_innen-Versammlung im Stadtteil St.Lorenz-Nord (dem geplanten Aufmarschort vom nächsten Samstag) und ein mit mehreren hundert Teilnehmer_innen gut besuchtes „Rock gegen Rechts“. Am heutigen (Mittwoch) Abend wird um 19:00 Uhr im Gewerkschaftshaus (An der Obertrave) eine große Infoveranstaltung stattfinden, zu der zahlreiche bürgerliche und linke Interessierte erwartet werden. Außerdem gibt es einen interreligiösen Aufruf zu den antifaschistischen Gegenaktivitäten und eine Resolution der Lübecker Bürgerschaft gegen den Naziaufmarsch. Das Klima in der Stadt erscheint für eine Verhinderung des Naziaufmarsches eher günstiger als in den letzten Jahren.

Unterdessen hat auch die Polizei begonnen, sich sichtbar auf ihren Großeinsatz vorzubereiten: Polizeibeamte fällten und beseitigten (außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Schonfrist für Brutvögel) Gehölze und Gebüsche im Bereich Steinrader Weg (nördlich vom Bahnhof). Besonders bei den Nutzer_innen des örtlichen Spielplatzes werden sich die Einsatzkräfte also bereits im Vorfeld des Aufmarsches nicht sonderlich beliebt gemacht haben. Es erscheint auch fraglich, ob die Anwohner_innen sich wegen der verstärkten Polizeipräsenz und ungewöhnlich häufigen Bestreifung des Viertels sicherer fühlen als sonst…

Polizei gegen Nazis?

Die Polizei sieht es als ihre Aufgabe an, den Naziaufmarsch auch gegen breiten Protest und Widerstand durchzusetzen. Nachdem die Polizei nach ihrem Einsatz vom letzten Jahr und im Vorfeld des diesjährigen Aufmarsches in das kritische Licht einer breiteren Öffentlichkeit gerückt ist, bleibt abzuwarten, ob die Polizei sich wieder Kritiken wie im letzten Jahr einfahren will. Damals liefen beispielsweise vermummte Nazis in den ersten Reihen des Aufmarsches, während Antifaschist_innen wegen „Verstoß gegen das Vermummungsverbot“ verhaftet und teilweise im Polizeigewahrsam verprügelt wurden.
Dass die polizeilichen Auflagen für den Naziaufmarsch (z.B. nur eine Fahne je zehn Teilnehmer, Transparente nur unter 2,5 m Länge) recht hart ausfallen, dürfte in jedem Fall mit dem öffentlichen Druck von antifaschistischer Seite zusammenhängen – ohne dass Polizeirepression gegen Nazis etwas sein muss, was uns freut.

„Stadtverkehr Lübeck GmbH“ gegen Nazis?

Nachdem die Nazis für ihre „Mahnwache“ am vergangenen Samstag mit einem Bus des öffentlichen Nahverkehrs umherkutschiert wurden, hat die „Stadtverkehr Lübeck GmbH“ nunmehr angekündigt, die Einnahmen aus der „polizeilichen Sonderfahrt“ für das am Lübecker Bahnhofsvorplatz geplante Mahnmal für die deportierten Lübecker Jüdinnen und Juden zu spenden. Allemal eine schöne Geste, die die Kameraden etwas ärgern dürfte. Noch schöner wäre allerdings die Ankündigung, sich in Zukunft konsequent gegen die polizeilichen Begehrlichkeiten verweigern zu wollen.

Antifa gegen Nazis!

Die Polizeipresse jammert schon fleißig über „gewaltbereite linke Demonstranten“, die am Samstag in Lübeck einfallen würden. Die Beweggründe hierfür liegen auf der Hand: Die Polizei braucht schon im Vorfeld Begründungen für ihre gewalttätigen Einsätze gegen Antifaschist_innen. Es liegt aber auch auf der Hand, dass die auswärtigen Antifas ein wesentlicher Faktor dafür sein werden, ob der Naziaufmarsch stattfinden kann wie geplant oder eben nicht. Viele gut besuchte Infoveranstaltungen in ganz Norddeutschland lassen auf eine rege Beteiligung an den Gegenaktivitäten hoffen. Es wäre zu wünschen, dass diese in diesem Jahr erfolgreicher verlaufen als im letzten. Wie beschrieben stehen die Chancen hierfür nicht schlecht.

Quelle: http://de.indymedia.org/

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March 22, 2009

Hansestadt Lübeck: Kampfhund Angriff

Filed under: Gesellschaft — Tags: , , , , , , , — avanzar @ 11:23 am

Hansestadt Lübeck: Kampfhund Angriff

Seit einigen Jahren gibt es die Leinen- und Maulkorbpflicht für gefährlich eingestufte Hunde. In Lübeck wird das selten kontrolliert. Deshalb werden in der Hansestadt viele Kampfhunde ohne Leine und ohne Maulkorb ausgeführt.

So cute!
Creative Commons License photo credit: arne.list

Nun, gestern sind wir zu zweit mit zwei kleinen Hunden spazieren gegangen. Plötzlich griff ein AMERICAN STAFFORDSHIRE einen unserer Hunde an. Wir – geistesgegenwärtig – haben gemeinsam versucht den Kampfhund davon abzuhalten und haben ihn versucht wegzuprügeln. Der Besitzer hatte die Bestie nicht unter Kontrolle und hat sich auch nicht wirklich um die Sache gekümmert.

Zum Glück ist wenig passiert. Außer einem kleinen Biss in die Hand und etwas Blut ist diese Sache glimpflich ausgegangen.

Was mich verwundert hat: Der Besitzer hatte keine Leine, der Besitzer hatte auch keinen Maulkorb. Er hat sich nach dem Vorfall auch nicht erkundigt, wie es uns geht. Er ist einfach davon gegangen. Ein absolut asoziales Verhalten hat der Halter an den Tag gelegt. Die Anwohner haben natürlich auch alle hanseatisch weggeguckt.

Die Sache ist der Polizei übergeben worden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

In Lübeck laufen viele Zeitbomben rum. Demzufolge sollte die Kontrolle erheblich verstärkt werden und Verstöße sofort geahndet werden. Damit alle – wir und auch kleine Kinder – wieder ruhig und ohne Angst durch die Stadt gehen können.

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March 20, 2009

Kostenloser RSS Reader: GreatNews

Filed under: Internet — Tags: , , , , , , , , — avanzar @ 5:29 pm

The intelligent RSS Reader: GreatNews

GreatNews Reader ist ein kostenloser RSS Reader in der Beata- Phase. Feeds lassen sich ganz ohne Problem importieren und exportieren. Er hat eine super Suchfunktion, die wirklich jede News findet. Zusätzlich bietet GreatNews eine Statistikfunktion. Wer hat die meisten News geschrieben? In welchem Zeitraum?

Die Arbeitsoberfläche ist äußerst gut strukturiert. Das Layout ist individuell anpassbar.

GreatNews läuft ab Windows 2000 und ist nur 800 Kilobyte schlank.

Dieser Reader ist sehr empfehlenswert.

GreatNews Reader

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March 13, 2009

Kostenloses E-Book: Professionelle Websites

Filed under: Internet — Tags: , , , , , , , , , , , — avanzar @ 4:37 pm

Der Verlag Addison-Wesley Deutschland feiert 25. Geburtstag. und verschenkt zusammen mit Chip.de die 2. Auflage des Standardwerks “Webseiten professionell erstellen”. (Die 3. Auflage von “Webseiten professionell erstellen” ist für rund 50 € im Buchhandel erhältlich.)

Web 2.0
Creative Commons License photo credit: gualtiero

Im 1.136 Seiten starken eBook im PDF-Format findet ihr alles, was ihr für eine eigene “Professionelle Webseite” wissen müsst. (HTML, die Gestaltung von Internetseiten mittels CSS, über Web 2.0 mit AJAX oder RSS-Feeds, Entwicklung von dynamischen Webanwendungen mit JavaScript, PHP und MySQL u.v.m.)

Aber auch, wer keine Website von Grund auf selbst erstellen möchte, kann das Ebook als Nachschlagewerk verwenden, um eine fertige Seite zu verändern oder sich über Unbekanntes zu informieren.

Kostenloses E-Book: Professionelle Websites

Quelle: http://rette-sich-wer-kann.com/

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March 6, 2009

Zahl der Drogentoten in Deutschland gestiegen

Filed under: Gesellschaft — Tags: , , , , , , , , , — avanzar @ 6:55 pm

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing (SPD) hat am 3. März 2009 den Drogenbericht 2008 vorgelegt. Nach der Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) starben im vergangenen Jahr 1.449 Menschen an den Folgen des Rauschgiftkonsums. Die Zahl der Drogentoten ist damit um 55 oder 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Fix
Creative Commons License photo credit: Shutr

Die meisten Todesfälle wurden in Berlin registriert (152 Fälle), Hamburg (58), Köln (54), relativ wenige Fälle in Dortmund (18) und Stuttgart (12). Häufigste Todesursache war eine Überdosierung von Heroin (fast 40 Prozent).

Die meisten Drogentoten seien zwischen 35 und 40 Jahren alt, hätten eine lange Erfahrung mit Drogen und verfügten auch über Hafterfahrung. Todesursächlich seien zumeist Folgeerkrankungen des Drogenkonsums wie Hepatitis C oder Leberzirrhose. Etwa 70 bis 80 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in den Wohnungen der Drogentoten.

Besorgnsierregend sei auch der dreiprozentige Anstieg der aufgefallenen Erstkonsumenten von 19.203 Menschen. Die Nachfrage nach Drogen stagniere auf hohem Niveau.

Der Trend gehe vom „schmutzigen Heroin“ hin zu „Lifestyledrogen“ wie Amphetaminen, Ecstasy oder Kokain.

Quelle: WikiNews

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flickr photostream: photo subject freak guy

Filed under: Allgemein — Tags: , , , , , , , , , — avanzar @ 6:44 pm

flickr photostream: photo subject freak guy.

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March 2, 2009

Microsoft’s 2019 Future Vision Montage

Microsoft’s Future Vision Series – Microsoft’s 2019 Future Vision Montage: Envisioning the Future HD

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