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July 29, 2009

Microsoft: Massive Gewinneinbrüche

Auch der erfolgsverwöhnte Softwareriese Microsoft bleibt offenbar von der Wirtschaftskrise nicht verschont. Das US-Unternehmen mit Sitz in Redmond (US-Bundesstaat Washington) meldete am Donnerstag einen Rückgang des Umsatzes im letzten Quartal von 13,1 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Das entspricht einem Verlust von 17 Prozent. Der Gewinn sank sogar um 30 Prozent auf 13,1 Milliarden US-Dollar im abgelaufenen Quartal (Stichtag: 30. Juni).

Der Rückgang geht insbesondere auf sinkende Verkaufszahlen des Betriebssystems Windows zurück. Um den Verkauf der neuen Windowsversion anzukurbeln, kündigte der Branchenprimus bereits Preissenkungen für die Nachfolgeversion von Windows-Vista an, die unter dem Namen Windows 7 firmiert. Bereits im Januar hatte der Softwarekonzern mit der Streichung von 5.000 Stellen versucht, Kosten zu sparen.

Windows Vista Ultimate
Creative Commons License photo credit: Victor Svensson

Mit seinem im Vergleich zu früheren Zeiten mageren Geschäftsergebnis steht Microsoft sogar gegen den aktuellen Trend im PC-Markt. So meldeten Intel und IBM eine positive Geschäftsentwicklung. Auch Apple konnte mit positiven Zahlen glänzen.

Für Microsoft war es erst das zweite Mal in der Geschichte des Unternehmens, dass ein Umsatzrückgang eintrat.

Quelle: Wikinews

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July 15, 2009

Karriere machen – Arbeitsmarktchancen während der Rezession

Karriere machen – gerade jetzt

StepStone-Erhebung zeigt Arbeitsmarktchancen während der Rezession auf

Durch den richtigen Einsatz ihrer Fähigkeiten können Arbeitnehmer trotz der gegenwärtigen Rezession ihren Job sichern und sogar ihre Karriere vorantreiben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen demographischen Untersuchung der Online Jobbörse StepStone, für die 5.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden. Im Rahmen des EIU Reports (März 2009) hatte StepStone festgestellt, dass ein Großteil der Unternehmen in der Krise antizyklisch einstellen wollen. Hintergrund: Internationale Unternehmen stehen in der wirtschaftlichen Krise unter enormen Druck. Einerseits geben sie Entlassungen bekannt, während sie auf der anderen Seite aber weiter um wichtige Fachkräfte konkurrieren. Mit der nun darauf aufbauenden Erhebung untersucht StepStone nun die Einstellung der anderen Seite: die der Fachkräfte.

Als Ergebnis dieser demografischen Studie wurden fünf Job-Typen ermittelt, die sich vor allem durch ihre Einstellung zur Arbeit unterscheiden:

Schatzjäger
Hier handelt es sich in erster Linie um die jüngsten Mitarbeiter eines Unternehmens. Für Schatzjäger steht das Geld am stärksten im Vordergrund. 64 Prozent von ihnen sind bereit, länger zu arbeiten, um ihr Einkommen zu steigern. Fast ein Viertel (23 Prozent) sehen sich in drei Jahren in einem anderen Karrierestatus.

Gipfelstürmer
65 Prozent der Gipfelstürmer leisten unbezahlte Überstunden. Diese Gruppe von Arbeitnehmern ist extrem ehrgeizig und legt mehr Wert auf eine berufliche Beförderung als jede andere Gruppe. Wenn sie bei ihrem aktuellen Arbeitgeber Anerkennung vermissen, sind sie schnell wechselbereit.

Brötchenverdiener
Flexible Arbeitszeiten sind Top für Brötchenverdiener. Keine andere Gruppe ist daran mehr interessiert. Dafür sind sie auch bereit Opfer zu bringen: 73 Prozent der Brötchenverdiener arbeiten unbezahlt mehr als vertraglich vereinbart – so viel wie keine andere Gruppe.

Lebensgenießer
Wie der Name bereits vorweg nimmt, sind Lebensgenießer primär an einer ausgewogenen Work-Life-Balance interessiert. Dabei ist ihnen Flexibilität genauso wichtig wie Geld. Allerdings spielt für jeden fünften in dieser Gruppe die eigene Karriere trotzdem eine große Rolle: 21 Prozent sehen sich in drei bis fünf Jahren in einer höheren Position.

Unabhängige Routiniers
Unabhängige Routiniers gehen dem Ende ihres Arbeitslebens entgegen. Daher ist Geld für sie nicht der primäre Antrieb, ihre Karriere weiterhin voranzutreiben. 35 Prozent dieser Gruppe geben an, den größten Teil ihrer Arbeit außerhalb des Büros zu erledigen. Hier bevorzugen sie eine Tätigkeit im Home Office.

„Für Unternehmen ist es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gut, zu wissen, wie bestehende Mitarbeiter aber auch neue Kandidaten ihre eigene Karriere einschätzen. Eine Kategorisierung, die auf Basis einer demographischen Erhebung entstanden ist, kann dabei sicher helfen“, so Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG. „Ein wichtiges Ergebnis dabei: Flexibilität und Work-Life-Balance spielen gerade bei berufserfahrenen Fachkräften eine große Rolle. Diesen Wissensvorsprung sollten Unternehmen nutzen, um begehrte Fachkräfte an sich binden.“

Was bedeutet das für Arbeitnehmer, die derzeit fürchten, ihren Job zu verlieren? Auf Basis der Umfrageergebnisse hat StepStone fünf Tipps zusammengestellt, die dabei helfen können die Karriere voran zu bringen – auch und gerade jetzt.

1. Flexibilität zeigen – denn: 36 Prozent der internationalen Arbeitgeber möchten die Arbeitszeit flexibler gestalten, um Geld zu sparen. Dies bedeutet große Karriere-Chancen für Lebensgenießer und Unabhängige Routiniers.

2. Eine internationale Karriere anstreben – denn: 36 Prozent der internationalen Unternehmen möchten Mitarbeiter ins Ausland versetzen, um sie nicht komplett zu verlieren. Dies bedeutet große Karriere-Chancen für Schatzjäger und Gipfelstürmer.

3. Den Willen zur Weiterbildung zeigen – denn: Beinahe 60 Prozent der Arbeitnehmer wollen Ihre Wissenslücken in diesem Jahr füllen und planen nicht, die Firma zu wechseln. Dies birgt große Chancen für Gipfelstürmer, die sowieso an diesen Themen interessiert sind. Zudem: Um bestehende Mitarbeiter zu halten, setzen viele Unternehmen derzeit auf eine Verbesserung ihrer Weiterbildungsangebote (47 Prozent) sowie auf den Ausbau der internen Aufstiegsmöglichkeiten (58 Prozent).

4. Über den Tellerrand schauen
– denn: Auch für den Fall, dass der eigene Job in Gefahr ist, gilt es, gezielt auf Stellenangebote von Mitbewerbern des bisherigen Arbeitgebers zu achten. Hintergrund: 27 Prozent der Unternehmen sagen, dass Sie gezielt nach entlassenen Mitarbeitern der Konkurrenz suchen.

5. Kompromisse eingehen – denn: 40 Prozent der Arbeitnehmer erwarten derzeit geringe Gehaltserhöhungen, 23 Prozent rechnen mit gar keiner Erhöhung ihrer Bezüge. Stattdessen sollten Mitarbeiter flexible Arbeitszeiten oder Weiterbildungen in ihren Mitarbeitergesprächen einfordern. Hier werden sie bei vielen unternehmen derzeit auf offene Ohren stoßen.

Quelle: StepStone Deutschland AG

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July 11, 2009

60% der Deutschen brauchen mindestens zwei Wochen Urlaub

60 Prozent der Deutschen brauchen mindestens zwei Wochen Urlaub zur richtigen Erholung. Das ergab eine Umfrage des Online-Karriereportals Monster.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:

Wieviel Urlaub brauchen Sie, um sich zu erholen?

Ich brauche mindestens zwei Wochen, um richtig abzuschalten. = 60% (2.419)

In einer Woche Urlaub kann ich mich gut erholen. = 22% (876)

Ein verlängertes Wochenende reicht mir. = 18% (729)

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July 4, 2009

Bundestagswahl 2009: FDP will Hartz IV drastisch kürzen

Filed under: Allgemein — Tags: , , , , , , , — avanzar @ 5:51 pm

Nach Ansicht des FDP-Politikers Martin Lindner sollte der Hartz-IV-Regelsatz um bis zu 30 Prozent verringert werden. Statt dessen sollten die Bezieher von Hartz-IV-Leistungen vom Staat zu gemeinnütziger Arbeit verpflichtet werden können, schlug Lindner vor, der Spitzenkandidat der Berliner FDP zur Bundestagswahl am 27. September ist.

unemployed
Creative Commons License photo credit: erix!

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July 2, 2009

Job und Karriere Links: Themen dieser Woche

Filed under: Allgemein — Tags: , , , , , — avanzar @ 5:45 pm

Job und Karrie Links: Themen dieser Woche.

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